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Geradezu beruhigend könnte sich das Summen emsiger Honigbienen anhören - ausgesprochen schöne Insekten, die im strahlenden Sonnenschein des beginnenden Frühlings von Blüte zu Blüte fliegen - wenn da nur der Stachel nicht wäre! Vielleicht überrascht es so manchen Leser zu erfahren, dass es Bienen gibt, die gar nicht stechen können. Dazu gehören die australischen – etwa einen halben Zentimeter langen - stachellosen Bienen, die in vielen Gebieten Ostaustraliens zu finden sind. Die Flanken ihres schwarzen Körpers und ihr Gesicht sind von dichten weißen Härchen bedeckt. Viele haben winzige gelbe Punkte am hinteren Rand des mittleren Rumpfsegments. Entlang der Küste vom hohen Norden Queenslands bis hinunter zum Süden von Neusüdwales gibt es mindestens zehn Arten stachelloser Bienen. Sogar im tropischen Nordterritorium dieses Erdteils sind schon welche gesichtet worden. |
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... oder Tasmanischer Teufel Der Beutelteufel ist ein etwa cockerspanielgroßer Beutelmarder mit auffallend großem Kopf und verhältnismäßig hohen Vorderbeinen . Er hat 44 stark entwickelte Zähne, mit denen er nicht nur seine Beute tötet, sondern auch Knochen zu zerbeissen vermag. Wenn er sich aufregt, werden die unbehaarten Stellen am Kopf und die sonst blassen, nackten Ohren allmählich durch Blutstau immer röter. |
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Sündenbock der Nation - ... |
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... Der Dingo In australischen Anekdoten und Buschliedern wird kaum ein anderes Tier so oft erwähnt wie der Dingo. Ihm werden eine hohe Intelligenz, List und Wildheit ebenso zugeschrieben wie Lust am Töten. Die meisten Australier, besonders die Farmer, sehen in ihm nur einen Schädling, den es zu vernichten gilt. |
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... oder Lachender Hans Der Kookaburra gehört wohl zu den bekanntesten australischen Vogelarten. Sein weithin klingendes Gelächter wurde sogar zum Sendezeichen des australischen Rundfunks. Er wird etwa 46 cm groß und hat einen 6,5 cm langen, kräftigen Schnabel. Männchen und Weibchen sind gleich gefiedert. Dieser große Eisvogel bewohnt die Waldgebiete Ost- und Südostaustraliens. |
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...ein eierlegendes Säugetier Sie hatten alle Voraussetzungen, echte Säugetiere zu werden. Aber sie kamen - halb noch Reptil halb schon Säuger - auf dem Kontinent Australien in ihrer Entwicklung einfach nicht weiter. Es gab eine Zeit, da wurde den australischen Schnabeltieren ihre Existenz schlichtweg verboten. Schuld daran waren die Meerjungfrauen. Wieso? |
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Am 11. Juni 1770 strandete James Cooks Schiff "Endeavour" an einem Korallenriff der australischen Nordostküste. Cook und seine Mannschaft nutzten die Gelegenheit, um die Landschaft und die Eingeborenen zu studieren. Die von einer Erkundungstour zurückgekehrten Männer berichteten von einem äußerst schnellen, mausgrauen und schlanken fast windhundähnlichen Tier. Nach den Auskünften der Eingeborenen wurde das Tier "Kangaroo" genannt. |
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